Flammkuchen

Pünktlich zum Beginn des Herbstes kommt der Klassiker, der gerne zum neuen Wein (auch Heuriger) gegessen wird. Es gibt viele lokale Variationen von Flammkuchen, vom Elsass über die Pfalz bis an den Bodensee. Mein Rezept weicht also vielleicht stark von dem ab, was ihr so kennt, ist aber trotzdem lecker, versprochen.

Grundsätzlich hat Flammkuchen einen sehr dünnen Boden in dem keine Hefe enthalten ist. Benutzt man einen Hefeteig, dann wird es Zwiebelkuchen. Dafür kann man dann einen Standard-Pizzateig benutzen.

Für den Belag kann man auswählen, was man will. Zum Beispiel Speck und Zwiebeln (traditionell), Lauchzwiebeln und Pilze oder auch eine mediterrane Variante mit Lauchzwiebeln, Pepperoni, Feta und Cocktailtomaten.

Das Rezept reicht für zwei Flammkuchen, davon werden mit einem Salat höchstens zwei Personen satt.

Zubereitungszeit: 45 Minuten (inklusive 30 Minuten Ruhezeit für den Teig)

Zutaten für 2 Flammkuchen:
1 1/2 Tassen Mehl
1/2 Tasse Wasser
1 TL Salz
3 EL Öl

100 g Schmand
1 Schluck Milch oder Sahne
1 TL getrockneter Thymian
1/2 TL Salz
Pfeffer
3Frühlingszwiebeln

Zubereitung:

Für den Teig das Mehl, Wasser, Salz und Öl zu einem glatten Teig kneten. Falls der Teig klebt, etwas mehr Mehl hinzufügen. Teig im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf höchster Stufe vorheizen. Am besten wird der Boden mit einem Pizzastein (auf der untersten Schiene)

Den Schmand mit Milch, Thymian, Salz, einer kräftigen Prise Pfeffer verrühren und abschmecken. Die Frühlingszwiebeln und ggf. andere Zutaten schneiden.

Nun den Teig in zwei Teile teilen und jedes zu einem 2 mm dicken Boden ausrollen. Auf ein gut gemehltes Backblech legen, mit der Hälfte des Schmands bestreichen und nach Gusto belegen. Nun den Flammkuchen auf den Pizzastein rutschen lassen bzw. das Blech in die unterste Schiene schieben.

Nach ca. 5 Minuten ist der Flammkuchen fertig.

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