Muhammara – Dip aus gerösteter Paprika

nachgekocht aus „World Food Café – Quick and Easy“ von Carolyn und Chris Caldicott.

Muhammara ist ein Dip aus gerösteter Paprika und Walnüssen, der zur syrischen Mezze gegessen wird. Er kann aber z.B. auch als Dip als Appetizer angeboten werden oder passt zu Falafel und anderen orientalischen Gerichten. „Muhammara – Dip aus gerösteter Paprika“ weiterlesen

Brombeer-Gelee

Als ich letztens Mirabellen sameln war, habe ich auch Brombeeren geplückt um Brombeersirup daraus zu machen.  Dann ist aus Zufall Brombeergelee daraus geworden. Eigentlich wollte ich einen möglichst intensiven Brombeersirup machen und habe zu wenig Wasser zu den Brombeeren gegeben, also hat das Pektin der Brombeeren ausgereicht, das Ganze zum Gelieren zu bringen. Jetzt ist aber ein leckeres Gelee daraus geworden, dass sich auch sehen lassen kann. Insgesamt ist es für meinen Geschmack vielleicht einen Tick zu süß geworden, man könnte wahrscheinlich die Zuckermenge auf 3/4 der Saftmenge reduzieren.

Zubereitungszeit: 1 Stunde plus 3 Stunden Ruhezeit.

Zutaten:

850 g Brombeeren
Saft einer halben Zitrone
700 g Zucker

Zubereitung:

Zunächst die Brombeeren waschen und mit 400 ml Wasser und dem Zitronensaft in einen Topf geben. Dann die Brombeeren mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und zugedeckt ca. 3 Stunden ruhen lassen.

Nun die Brombeeren unter Rühren aufkochen und ca. 5 Minuten stark kochen lassen, bevor man sie über einem Sieb durch ein Tuch abgießt, um nur den Saft zu erhalten. Den restlichen Saft nach Abkühlen (!) aus dem Sieb wringen.

So habe ich aus meinen Brombeeren ca. 700 ml (ziemlich sauren) Saft gewonnen. Den Saft mit dem Zucker verrühren und erneut aufkochen. Nach 5 Minuten sprudelndem Kochen bis oben in sterile Gläser füllen.

Kühl und dunkel gelagert sollte das Gelee mindestens 1 Jahr halten.

Zerdrücken der Brombeeren
Aufkochen der zerstampften Brombeeren
Filtration der Brombeeren
Brombeersaft
Aufkochen des Brombeersaftes vor dem Befüllen der Gläser

Mirabellen-Konfitüre

Vorgestern war ich abends auf den Feldern Mirabellen und Brombeeren sammeln und habe ungefähr ein Kilo gefunden. Zu viel um sie einfach so zu essen, also habe ich beschlossen, Mirabellen-Konfitüre zu machen. Und das geht so:

Zubereitungszeit: 1,5 Stunden plus 3 Stunden Ruhezeit

Zutaten:

ca. 1 kg Mirabellen
410 g Gelierzucker 2:1
2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Zunächst die Mirabellen waschen und alle schlechten aussortieren. Zum Entkernen, die Mirabellen halbieren und den Kern herauspulen. Nach Aussortieren und Entkernen hatte ich noch 820 g Mirabellen übrig.

Ein Drittel der Mirabellen habe ich klein geschnitten, den Rest mit dem Zauberstab püriert und dann den Gelierzucker und den Zitronensaft untergemengt. Nun habe ich alles 3 Stunden ruhen lassen.

In der Zwischenzeit habe ich ein paar alte Marmeladengläser heiß ausgespült und bei 150 °C im Backofen sterilisiert.

Zuguterletzt habe ich die Mirabellen unter Rühren zum Kochen gebracht und 4 Minuten stark kochen lassen. Zuguterletzt noch den Schaum abgeschöpft (der kommt morgen früh aufs Frühstücksbrot) und die Marmelade bis oben in die sterilierten Gläser gefüllt. Bei mir hat’s für 3 Gläser gereicht.

Insgesamt ist es etwas sauer geworden, wahrscheinlich hätte 1 EL Zitronensaft gereicht.

Dunkel und kühl gelagert sollte die Konfitüremindestens 1 Jahr halten.

Spargel mit Sauce béarnaise

Nach langer Pause wollte ich heute wieder ein paar Rezepte posten und da ist mir aufgefallen, dass ich dieses hier gar nicht veröffentlicht habe. Seit dem 8. April liegt es hier als Entwurf. Auch wenn die Spargelsaison jetzt vorbei ist gilt: Besser spät als nie! Die Sauce béarnaise ist auch meine Lieblingssauce zu Spargel, daher muss ich das Rezept einfach noch reinstellen.

8. April 2017:
Heute habe ich meinen ersten Spargel der diesjährigen Saison gegessen. Durchaus ein gelungener Auftakt! Die nächsten 8 Wochen werde ich wohl immer wieder Spargel essen, immerhin muss man sich so daran sattessen, dass man bis zum nächsten Jahr durchhält.

Dazu gab es Kartoffeln (Sorte Moorsieglinde) und eine Sauce béarnaise. Das war gar nicht schwer. Bei uns hat es jedenfalls auf Anhieb geklappt und ich weiß gar nicht wieso da teils so viel Aufhebens gemacht wird. Gut, es dauert etwas, bis die Sauce fertig ist, aber eigentlich kann da nichts schief gehen. Also: Unbedingt mal ausprobieren! „Spargel mit Sauce béarnaise“ weiterlesen