Spaghetti mit Wirsingsauce

Gerade von Januar bis März ist es manchmal schwer, abwechslungsreich mit saisonalem Gemüse zu kochen, da es einfach nicht so viel Auswahl gibt. In diesem Gericht habe ich mich mal an Wirsing gehalten, den ich sonst nicht so häufig esse. Dabei ist er ziemlich lecker und schmeckt gar nicht so kohlig wie Weiß- oder Rotkohl. Angebraten behält er noch etwas Biss und entfaltet nussige Aromen, die man gut hervorheben kann, wenn man ihn mit Hasel- oder Walnüssen serviert. „Spaghetti mit Wirsingsauce“ weiterlesen

Pesto verde

Trotz großzügiger Ernte haben wir dieses Jahr doch zu viel Basilikum auf dem Balkon gepflanzt, um ihn ernsthaft zu dezimieren. Wir hatten einfach so viel davon, dass wir weniger ernten konnten, als nachwuchs.
Dementsprechend war noch ein guter Rest da, der wegen der Kälte bald einzugehen drohte. Also haben wir heute kurzerhand Pesto daraus gemacht. „Pesto verde“ weiterlesen

Flammkuchen

Pünktlich zum Beginn des Herbstes kommt der Klassiker, der gerne zum neuen Wein (auch Heuriger) gegessen wird. Es gibt viele lokale Variationen von Flammkuchen, vom Elsass über die Pfalz bis an den Bodensee. Mein Rezept weicht also vielleicht stark von dem ab, was ihr so kennt, ist aber trotzdem lecker, versprochen.

„Flammkuchen“ weiterlesen

Auberginen des Imam

Dieses Gericht ist für mich Sommer pur! Kennen gelernt habe ich es während meines Studiums in Konstanz, als es ein Freund von mir nach dem Rezept seiner türkischen Mutter gekocht hat. Natürlich hat er gesagt, dass es nicht so gut wie bei Muttern geworden ist, aber mir hat es trotzdem so gut geschmeckt, dass ich es seither immer koche, wenn ich im Sommer reife Auberginen finde. „Auberginen des Imam“ weiterlesen

Muhammara – Dip aus gerösteter Paprika

nachgekocht aus „World Food Café – Quick and Easy“ von Carolyn und Chris Caldicott.

Muhammara ist ein Dip aus gerösteter Paprika und Walnüssen, der zur syrischen Mezze gegessen wird. Er kann aber z.B. auch als Dip als Appetizer angeboten werden oder passt zu Falafel und anderen orientalischen Gerichten. „Muhammara – Dip aus gerösteter Paprika“ weiterlesen

Brombeer-Gelee

Als ich letztens Mirabellen sameln war, habe ich auch Brombeeren geplückt um Brombeersirup daraus zu machen.  Dann ist aus Zufall Brombeergelee daraus geworden. Eigentlich wollte ich einen möglichst intensiven Brombeersirup machen und habe zu wenig Wasser zu den Brombeeren gegeben, also hat das Pektin der Brombeeren ausgereicht, das Ganze zum Gelieren zu bringen. Jetzt ist aber ein leckeres Gelee daraus geworden, dass sich auch sehen lassen kann. Insgesamt ist es für meinen Geschmack vielleicht einen Tick zu süß geworden, man könnte wahrscheinlich die Zuckermenge auf 3/4 der Saftmenge reduzieren.

Zubereitungszeit: 1 Stunde plus 3 Stunden Ruhezeit.

Zutaten:

850 g Brombeeren
Saft einer halben Zitrone
700 g Zucker

Zubereitung:

Zunächst die Brombeeren waschen und mit 400 ml Wasser und dem Zitronensaft in einen Topf geben. Dann die Brombeeren mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken und zugedeckt ca. 3 Stunden ruhen lassen.

Nun die Brombeeren unter Rühren aufkochen und ca. 5 Minuten stark kochen lassen, bevor man sie über einem Sieb durch ein Tuch abgießt, um nur den Saft zu erhalten. Den restlichen Saft nach Abkühlen (!) aus dem Sieb wringen.

So habe ich aus meinen Brombeeren ca. 700 ml (ziemlich sauren) Saft gewonnen. Den Saft mit dem Zucker verrühren und erneut aufkochen. Nach 5 Minuten sprudelndem Kochen bis oben in sterile Gläser füllen.

Kühl und dunkel gelagert sollte das Gelee mindestens 1 Jahr halten.

Zerdrücken der Brombeeren
Aufkochen der zerstampften Brombeeren
Filtration der Brombeeren
Brombeersaft
Aufkochen des Brombeersaftes vor dem Befüllen der Gläser

Mirabellen-Konfitüre

Vorgestern war ich abends auf den Feldern Mirabellen und Brombeeren sammeln und habe ungefähr ein Kilo gefunden. Zu viel um sie einfach so zu essen, also habe ich beschlossen, Mirabellen-Konfitüre zu machen. Und das geht so:

Zubereitungszeit: 1,5 Stunden plus 3 Stunden Ruhezeit

Zutaten:

ca. 1 kg Mirabellen
410 g Gelierzucker 2:1
2 EL Zitronensaft

Zubereitung:

Zunächst die Mirabellen waschen und alle schlechten aussortieren. Zum Entkernen, die Mirabellen halbieren und den Kern herauspulen. Nach Aussortieren und Entkernen hatte ich noch 820 g Mirabellen übrig.

Ein Drittel der Mirabellen habe ich klein geschnitten, den Rest mit dem Zauberstab püriert und dann den Gelierzucker und den Zitronensaft untergemengt. Nun habe ich alles 3 Stunden ruhen lassen.

In der Zwischenzeit habe ich ein paar alte Marmeladengläser heiß ausgespült und bei 150 °C im Backofen sterilisiert.

Zuguterletzt habe ich die Mirabellen unter Rühren zum Kochen gebracht und 4 Minuten stark kochen lassen. Zuguterletzt noch den Schaum abgeschöpft (der kommt morgen früh aufs Frühstücksbrot) und die Marmelade bis oben in die sterilierten Gläser gefüllt. Bei mir hat’s für 3 Gläser gereicht.

Insgesamt ist es etwas sauer geworden, wahrscheinlich hätte 1 EL Zitronensaft gereicht.

Dunkel und kühl gelagert sollte die Konfitüremindestens 1 Jahr halten.